Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Willkommen Inneres Hören  NEWS 2019 Natürliche Klavierspieltechnik  Ausbildung  Kontakt/Links Archiv/Werk 

Natürliche Klavierspieltechnik

Natürliche Klavierspieltechnik

Eine natürliche Klavierspieltechnik kann bei fortgeschrittenen Spielern innerhalb von zwei Jahren durch regelmäßigen Klavierunterricht oder -studium erworben werden.Kinder beginnen von Anfang an, von der ersten Klavierstunde an mit dem bewussten Lauschen auf einzeilige Übungen, Melodien und Klavierstücke. Sie praktizieren das innere Hören, somit auch eine natürliche Klavierspieltechnik unter verständiger Anleitung sofort ab den ersten Schritten.Klavierlehrer/innen des Inneren Hörens gelten nicht nur als pädagogische Experten des Anfängerunterrichtes am Klavier, sondern sind zudem in der Klavierlehrer-fortbildung aktiv, in der pianistischen Technikumschulung, sei es im künstlerischen Einzelunterricht oder in einem Klavierkurs. ´Bekanntlich ist vor allem der Pianist und mit ihm jeder Spieler eines Tasteninstrumentesin der beständigen Gefahr, den vorgefertigten Ton auf seinem Instrument mechanisch anzuschlagen. Bereits C.Ph.E.Bach sah dieses Problem und stellte fest: "Indem alle anderen Instrumente haben singen gelernet, so ist bloß das Clavier hierinnen zurück geblieben." Sein "Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen" ist nichts anderes als eine Tonvorstellungslehre, die diesem Mangel mit den Anschauungen seiner Zeit abhelfen möchte.´ (Prof.Dr.Hans-Josef Irmen)Musikhochschulen verweigern sich in ihrer Klavierausbildung auch heute noch diesem klavierpädagogisch/künstlerisch längst schon ausgewertetem Wissen schlicht und einfach aus musikantisch blauäugigem Mangel an differenzierter Kenntniss über das innere Hören. Das mit "Ein Versuch über die wahre Art das Klavier zu spielen" betitelte Traktat des C.Ph.E.Bach hat sich erst durch eine Beata Ziegler mit dem von ihr formulierten Prinzip des Inneren Hörens vom einstigen Versuch zu einer heutigen Gewissheit, zu einer vollkommen entwickelten Pädagogik und "Wahrheit" herauskristalisiert. Musikhochschulen, Klavierpädagogen und Pianisten vermögen dies auch heute noch nicht in voller Bandbreite wahr/zuhaben, wahrzunehmen. Die Zeit ist jedoch reif dafür.

"Jeden Anfängerunterricht und jedes Umlernen beginne man mit der Bildung von Einzeltönen, von Idealtönen. Die Klänge seien kernig, edel und tief, von hoher Feinheit, gepaart mit einer gewissen Leuchtkraft."

"Die ganz großen Dinge lehren sich klar, schlicht und auf einerlei Art..." (T.M.)Wer dieses Prinzip des inneren Hörens vollkommen beherrscht, kann in jedem Alter fesselnd gestalten: In der Jugend mit Feuer und Schwung, ohne in ein ungezügeltes "Drauflosgehen" zu verfallen, - im reiferen Jahren aufs Höchste durchgeistigt, ohne den seelischen Schwung zu verlieren, also bei aller geistigen Zucht und Ordnung doch niemals trocken und langweilig."

"Hauptsache ist das geistige Ohr. Die intensive Klangvorstellung bewirkt die entsprechende körperliche Einstellung, so dass dann auf dem Instrument der Ton so erzeugt wird, wie es im geistigen Ohr erklang."